Effektives Üben beschleunigt den Erfolgskurs"

und damit den Spassfaktor
ohne gleichzeitig den Leistungsdruck zu erhöhen

ist nicht nur ein zentrales Kapitel des Bestsellers: "Motivieren zur Musik " von Nicolai Petrat ( G Bosse Verlag)  Deshalb:

Da Schüler bzw Eltern im allgemeinen nicht gelernt haben effektiv zu üben , muss effektives Üben zuerst im Unterricht immer wieder gelernt werden.

Daher stellt  der Unterricht das Zentrum des Klavierlernens dar.        

Da sehr wirkungsvolle / effiziente  Lern und Übemethoden im Unterricht angewendet werden , können bis zu 90 Prozent des eigentlichen Fortschritts im Unterricht gelegt werden .
Die Fortschritte sind in der Regel  völlig unabhängig vom Alter und der Begabung des Schülers.
Selbstverständlich werden die Lernmethoden altersgerecht bzw abhängig vom jeweiligen Schüler angewendet.


Was heißt eigentlich "effizientes Üben " ?                 

Effizient Üben heißt nicht , dass das Erlernen eines Klavierstückes plötzlich schwieriger ist oder nur für besonders Begabte Schüler  angewendet werden kann.
Effizientes oder wirkungsvolles Üben zeichnet sich dadurch aus, dass mit einem möglichst geringen Zeitaufwand ein möglichst großer Zugewinn an musikalischer Gestaltungsfähigkeit und technischen Können erzielt wird. 

Einfach ausgedrückt: je effizienter ein Klavierspieler eine Passage übt, desto schneller, sicherer und schöner kann er sie erlernen.

Je nach Schüler können  60 bis 90  Prozent der eigentlichen Fortschritte  dort gelegt werden !!!!    Denn es stehen  effiziente Übemethoden  im Zentrum. 

 

Aber warum denn überhaupt effizient Üben ?  

Leider herrscht oft in der allgemeinen Bevölkerung, aber auch selbst in Kreisen der Klavierpädagogen und angesehenster Klavierdozenten die Meinung :
Mit der nötigen Begabung, Begeisterung und dem nötigen Fleiß werde ich jedes Stück am Klavier spielen können.


Leider ist dies ein Trugschluss !


Ohne andere Faktoren völlig negieren zu wollen, ist allerdings das  Ausschlaggebende, um ein Stück zu beherrschen, kurz gesagt :      

das richtige Üben

-genau  dies wird in der Stunde praktiziert
 individuell auf den jeweiligen Schüler abgestimmt !
Damit ist der persönliche Erfolg und die Spielfreude sofort wesentlich größer.


Aber was ist richtiges Üben ?       


Viele Klavierlehrer ,  lernende Klavierspieler und Eltern  erkennen die Fortschritte nur in der Menge des Übens.

Wie oft kommen die Klavierspieler und Eltern an den Punkt, wo sie sich fragen, ob sie genug üben oder doch nicht genug begabt sind um ein Klavierstück zu lernen.

Mein verstorbener Lehrer Prof. Ansgar Janke verwendete im Zusammenhang mit dem Üben oft  dieses lateinische Zitat :  

Multo non multum 

D.h. nicht die Menge des Übens macht den richtigen Fortschritt aus , sondern die Qualität des Übens.

Diese These bestätigt auch eine Umfrage bei Gewinnern des Wettbewerbs "Jugend musiziert", die als entscheidenden Faktor für ihr Abschneiden das "richtige Üben " genannt haben. Dagegen spielt  in deren Augen Fleiss und Begabung eine sekundäre Rolle.

Immer auf der Suche nach noch besseren Methoden und offen für jede andere Spielweise anderer Pianisten entwickelte ich über Jahre meine eigene Klaviertechnik, die ich durch die Erfahrungen beim Einstudieren und der Aufführung sämtlicher Liszt und Chopin Etüden noch durch diverse hocheffiziente Spezialtechniken verfeinert habe.

Als Ergebnis meiner effizienten Übemethoden konnte ich alle

23 Liszt Etüden ( 12 Transcendentale Etüden, 6 Paganini Etüden, 3 Konzert etüden , Waldesrauschen Gnomenreigen )


an einem Abend  

der Öffentlichkeit präsentieren.  Die Ergebnisse sind in der Audio show anzuhören.

( In Etüden werden spezielle virtuose Fingerfertigkeiten vom Pianisten verlangt. Franz Liszt hatte an seien Etüden über 20 Jahre gearbeitet. )

Wer die nationalen und internationalen Klavierrecitals verfolgt, muss zu dem Ergebnis kommen, dass diese Aufführung ihres Gleichen sucht und als  

Weltpremiere       bezeichnet werden darf.

Selbst einzelne Etüden galten zu Zeiten von Franz Liszt als nicht spielbar.

Diese Aufführung unterstreicht die Bedeutung des Wortes "Kunst" - es kommt von "können" und weniger von "wollen" - sonst würde es ja "wullst"  heißen . 

Wenn man derartige Werke spielen will , dann versagen die herkömmlichen Übetechniken.  Meine neuen Übetechniken lassen sich aber auch auf alle anderen Werke und  jeden Niveaus und jeder Altersstufe  übertragen und bewirken auf jedem Niveau eine entscheidende Verbesserung



kann effektives Arbeiten und Lernen  auch Spass machen ?
Arbeit kann sich immer in Spiel und Spass verwandeln, wenn  sich der Klavierspieler  mit ganzer Hingabe auf seine Tätigkeit konzentriert und dabei das Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Selbstwertigkeit des Tuns erhält.  Die Arbeit vollzieht sich dann ohne Verbissenheit und Verbohrtheit, ohne den Willen, rasch vorwärts zu kommen oder etwas zu erzwingen.
Umgekehrt bedeutet Spiel keineswegs den Verzicht auf sogenannte Arbeitstugenden wie Konzentration, Ernsthaftigkeit, Ausdauer und Zielstrebigkeit



Richtiges Üben heißt aber auch den Schüler zu selbstverantwortlichem Üben zu erziehen und durch den Unterricht im Sinne einer Methodenvielfalt nach Prof Anselm Ernst (" Lehren und Lernen im Instrumentalunnterricht") den Schüler zu einem aktiven und konzentrierten Spielen heranzuführen.