MOTIVATION

Motivation und Begeisterung kann nicht durch ein Lehrbuch ersetzt werden Jeder Schüler muss immer von seinem eigenem musikalischem Standpunkt abgeholt werden und   bedarf  einen erfahrenen Begleiter, Pädagogen,  der die Freude an der Musik wecken kann , der den Schüler richtig einschätzen kann und entsprechend seiner Wünsche und Fähigkeiten  sein Klavierspiel zu einem Erfolgserlebnis werden läßt. 

Viele kleine Dinge können dazu beitragen wie

 -  Das Gute sehen und Verstärken / Loben  - das ist eine Grundlage zum Arbeiten  

 

0. relativ  schnelles Erlernen eines Stückes  

1. Aufbauen einer persönlichen Beziehung zwischen Schüler und Instrument ( und natürlich auch Lehrer ) 

 2.angenehme Unterrichtsatmosphäre    

3. Eltern sollten sich über ihren Einfluss auf ihre Kinder bewußt sein . Deshalb sollten sie die synergistischen Effekte nutzen und gemeinsam hinter dem Konzept des Lehrers stehen  

4. Sollte in den Augen der Eltern der Fortschritt des Kindes nur an der Menge des Übens festgemacht werden, ist oft das Ende des Klavierspielens abzusehen.  

5. Die Eltern dürfen sich nicht scheuen , extrinsische Belohnungssysteme einzuführen . ( zB " Wenn du noch Klavier spielst, brauchst du noch nicht ins Bett ") 

6. authentisches Lob in der Stunde  

7. regelmäßige Zeugnisse über individuelle Leistungsfortschritte eines Schülers 

8. regelmäßige Vorspiele auf verschiedenen Bühnen ( Steinway Haus, Bayerische Versicherungskammer, Altenheime, Vorspiele im Garten, Spieldose ( Künstlerhaus) ..) 

9. gemeinschaftliche Performances aller Schüler ( komplette Nußknackerballett von Tschaikowsky, Karneval der Tiere, Peer Gynt Suite, Peter und der Wolf, Zauberflöte, Baumhauskinder, Christoph Kolumbus ua.) 

SIEHE SCHÜLERKONZERTE 

10. Neben dem Lob des Klavierlehrers zählt in hohem Maße auch das Lob von Eltern und Freunden. Das reicht von einer positiven Grundeinstellung zum Klavierspiel des Kindes ( "Ich finde du spielst das Stück besonders gut") bis zur Wertschätzung des Musizierens  ( "Zum Geburtstag wünsche ich mir die zwei neu geübten Stücke" ) 

12. Das Umfeld (Eltern, Freunde) sollte eine ehrliche Wertschätzung des musikallischen Fortschritts zeigen  

13. Übertriebene Erwartungen und unangemessene Vergleiche sind kontraproduktiv. 

14. das Ermöglichen von besonderen Vorspielsituationen  

15. Ohne die gruppendynamischen Aspekte zu vernachlässigen, ist es im allgemeinen nicht ratsam  Gruppenunterricht zu erteilen, da jeder Schüler/in sein/ ihr eigenes Lerntempo besitzt. 

16 . Bei Geschwisterkindern ist besonders darauf zu achten,  dass natürliche kognitive Entwicklungsunterschiede ( zB zwischen 6 und 8 jährigen ) nicht zu Motivationsdefiziten bei den Jüngeren führt.